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ter, abſorbiren die durch die Thierwelt, durch Verbren⸗
nung und durch Gährung erzeugte Kohlenſäure, zerſetzen dieſelbe, aſſimiliren den Kohlenſtoff und hauchen das Ory⸗ gen als Lebensluft für die Thierwelt aus. Eben ſo ſau⸗ gen auch die Blätter eine große Quantität Waſſer aus der atmoſphäriſchen Luft ein und ihre Functionen beweiſen, daß ſie, wenn nicht allein, doch gewiß vor⸗ zugsweiſe diejenigen Pflanzenorgane ſind, durch welche den Pflanzen Nahrung zugeführt wird.
k) Die Wurzeln ſind, nach den Erſcheinungen, welche man
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während und nach vollendetem Wachsthume der Pflanzen wahrnimmt, mehr Behälter für ſchon ausgebildete Säfte, mehr Abſonderungsorgane für Stoffe, welche dem Pflan⸗ zenleben nicht gedeihlich ſind und gewiß nicht, wie man allgemein glaubt, ausſchließlich zu der Ernährung der Pflanzen beſtimmt.
Der Menſch regelt durch Kunſt, d. h. durch Arbeit,
durch Mengung und Miſchung von Erdarten, durch Mer⸗
gelung und Dünger meiſt nur die Thätigkeit; die Natur giebt ohne Zuthun des Menſchen durch die Wech⸗
ſelwirkung organiſcher und anorganiſcher Geſchöpfe, durch Leben und Verweſung, die Nahrung.
Wie die Natur durch ein immer geregeltes Verhältniß zwi⸗ ſchen Leben und Tod ſich immer gleich bleibt, ſo bleibt höchſt wahrſcheinlich auch ſich die Quantität der Pflanzennahrung gleich.
In ſtatiſcher Hinſicht wäre daher, unſerer Anſt icht zufolge,
der Reichthum eine beſtändige, unveränderliche, die Thätigkeit hingegen eine ſo veränderliche Größe, daß ihre Fluxionen zu beſtimmen kaum möglich ſein möchte.
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