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Gaſen, dem Lichte und der Wärme den Hinzutritt zum Humus möglich machen. Wirklich nährend wirken ſie aber auch, wenn gleichwohl nur im geringeren Maaße; denn bei chemi⸗ ſchen Analyſen werden in faſt allen Pflanzen dieſe Erden vor⸗ gefunden, beſonders die Kieſelerde in den Gräſern. Sind die Erden nun zur Bildung der Pflanzen nothwendig, ſo machen ſie auch einen Theil der Nahrung der Pflanzen aus.
Das Verhältniß, nach welchem die Ackererde aus den ver⸗ ſchiedenen Mineralien zuſammengeſetzt iſt, hat weſentlichen Ein⸗
fluß auf die Fruchtbarkeit, ſowohl wegen der verſchiedenen
Einwirkung der Mineralien auf den vorhandenen Humus und auf den zugeführten Dünger, als auch wegen der verſchiedenen Fähigkeit, das Waſſer in ſich aufzunehmen und an ſich zu behalten.
2) Die Alkalien und Salze als Kali, Natron, Schwefel, Ammoniak, Humusſäure und Kohlenſäure wirken nährend und
reizend. In dem, von den Landwirthen faſt ganz allein ange⸗
wendeten Viehdünger ſind dieſe Stoffe enthalten, oder doch we⸗ nigſtens die Materialien zur Bildung derſelben.
3) Das Waſſer wirkt mechaniſch zur Auflöſung der Säu⸗ ren, nährend durch zufällige Beimiſchung von Kohlenſäure und Stickſtoff, und reizend durch zufällige Beimiſchung von Elektri⸗ zität und durch ſeinen Sauerſtoff.
4) Die Atmosphärilien, oder die in der Atmosphäre ent⸗ haltenen Gaſe und Kräfte wirken nährend und reizend. Die Blätter der Vegetabilien exhaliren am Tage durch ihre obere Seite Sauerſtoff, indem zugleich ihre untere Seite Kohlen⸗ ſäure, auch wohl Stickſtoff abſorbirt, und eignen ſie ſich hier⸗ durch eine große Maſſe Nahrung an. Das Licht befördert, ja man könnte vielleicht annehmen, erregt dieſen Prozeß, denn beim Mangel des Lichtes, alſo des Nachts, tritt der entgegen⸗ geſetzte Fall ein; Sauerſtoff wird von den Pflanzen abſorbirt und Kohlenſäure exhalirt. Der Sauerſtoff der Luft wird von der feuchten Erde(die trockene hat dieſe Fähigkeit nicht) abſor⸗ birt, oxydirt dann die ſich vorfindenden Stoffe, und geht in dieſer Verbindung in die Pflanzen über, denn nur im oxydirten Zuſtande können die Stoffe von den Pflanzen aufgenommen
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