Jahrgang 
13 (1824)
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um den Sturz aufzuhalten, dazu zu ſchreiten, die Zinſen der Staatsſchulden zwangsweiſe herabzu⸗ ſetzen, und in die Stelle freiwilliger Anleihen zu gezwungenen wieder ſeine Zuflucht zu nehmen. Da der Grundfatz, daß es der Staatsgewalt zu⸗ ſtehe, nicht nur Geſetze zu geben, welche ein na⸗ tuͤrliches Recht ausſprechen, ſondern auch ſolchen Anordnungen Geſetzeskraft zu verleihen, welche ihm entgegenſtehn, wenn das Wohl des Ganzen ſie zu heiſchen ſcheint, mehr und mehr Buͤrger⸗ recht gewinnt, ſo iſt man ſchon auf gutem Wege dahin. Und da man es z. B. bei dem Konſcrip⸗ tionsſyſtem in der Stelle freiwilliger Anwerbung, mit dem ſtrengſten Recht ſo genau nicht nimmt und bloß, um den Staat der Koſten einer ange⸗ meſſenen Entſchaͤdigung fuͤr die geleiſteten Dienſte zu uͤberheben, einen durchs blinde Loos ausge⸗ ſchiedenen Theil ihrer Mitglieder den uͤbrigen zum Opfer bringt, ſo iſt im Grunde auch nicht einzu⸗ ſehn, warum man bei einem ſo viel geringern Gute als das Leben iſt, zarter und gewiſſenhaf⸗ ter ſeyn wollte, hier wo im Gegentheil das Wohl des Ganzen weniger geopfert wird.

Eine allgemeine Urſache druͤckt ferner auf die Induͤſtrie, und das iſt die herrſchende Tendenz zur Wohlfeilheit. Gleich als wenn nur in ihr das Heil fuͤr die Geſellſchaft zu finden waͤre, iſt