— 11—
Worten vom Wucher lebt und jetzt in der Stelle derjenigen, welche den laͤngſt verſchmerzten Ver⸗ luſt ſelbſt getragen, die zu ſpaͤt kommende Ent⸗ ſchaͤdigung entgegen nimmt— und zuletzt, was das Wichtigſte iſt, gefaͤhrlicherweiſe das Ueberge⸗ wicht, welches der Beſitz nach unſern geſellſchaft⸗ lichen Verhaͤltniſſen ohnehin ſchon ſo ſehr hat, zum Nachtheil der dienſtbar gewordenen produktiven Kraͤfte gewaltſam noch mehr zu erhoͤhen und da⸗ durch das erhaltende innere Gleichgewicht der ent⸗ gegenſtrebenden Kraͤfte im Staate immer mehr und mehr aufzuheben.
Dem Untergange zu begegnen, dem man auf dem betretenen Wege des Syſtems freiwilliger Anleihen zueilt, einen Abgrund zu ſchließen, wel— chen es geoͤffnet hat und welcher— da zur Dek⸗ kung der Zinſen die Staatsſchulden zum Theil durch neue Anleihen haben vermehrt muͤſſen, wel⸗ che ſich dadurch reißender aufwaͤlzen, als ein ſin⸗ kender Fonds ſie abzuwenden vermoͤchte— immer mehr um ſich greifend die Grundlagen des Ge⸗ baͤudes der Staaten unkerwuͤhlt und alle Wohl⸗ farth zu verſchlingen droht, wird man noch zu ei⸗ nem aͤußerſten Mittel greifen muͤſſen, ſo ſehr man ſich aus großer Zartheit gegen die Kapitaliſten auch noch dagegen ſtraͤubt, und ſo wenig es auch ein einzelner Staat abgeſondert für ſich thun kann. Ich glaube kaum, daß man wird umhin koͤnnen,


