Jahrgang 
10 (1822)
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nen Einfluß auf die Wollpreiſe. Aber dieſe richten ſich dann noch auf die Dauer nach dem Bedarf und der Nachfrage und dieſe werden im Ganzen des Jahrs von feiner Wolle nicht geringer als im vorigen ſeyn, zumal da ſich fuͤr die ſuperfeine ein neuer Weg nach Frankreich geoͤffnet hat, wo⸗ hin, der ſtarken Inpoſtirung ungeachtet, weit mehr wie vormals geht. Ich bin daher ziemlich uͤber⸗ zeugt, daß ich ſchon im naͤchſten Quartals⸗Bericht einen lebhafteren Wollverkehr werde anzeigen koͤnnen.

Die Preiſe anderer thieriſchen Produkte ſind freilich noch geringe, ſcheinen ſich aber doch et⸗ was zu heben. Butter findet wenigſtens Abſatz, nach fettem Rindvieh iſt mehr Nachfrage, nach Hammeln aber ſehr wenig. Nutz⸗ und Arbeits⸗ vieh iſt ſehr wohlfeil, beſonders aber ſind es Pferde.

Mit dem Abſatze der Oelſaat ſcheint es etwas güͤnſtiger zu werden, da ſie in England geſtiegen und der Wallfiſchfang keineswegs, wie es fruͤher hieß, ergiebig geweſen iſt.

Der Herbſtbeſtellung iſt der September ſehr guͤnnig geweſen, da er mehr rrocken als naß, aber doch feucht genug war, um den Boden muͤrbe zu erhalten und das Keimen der Saat zu bewirken. Nach der fruͤhen Ernte iſt vermuthlich dieſe Be⸗ ſtellung jetzt vollendet, mit Ausnahme der Gegen⸗ den, wo man auf einem reichen und thäͤtigen Bo⸗