Jahrgang 
4 (1819)
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beſchraͤnken und ſie auf dieſem ein Jahr ums andere oder ums dritte, beſonders mit Huͤlſen⸗ fruͤchten wenig Getreide wechſelnd, bauen. Aber ſo unumgaͤnglich erfordern Wurzelgewaͤchſe eine tiefe Ackerkrume nicht, obwohl ſie ihnen ganz gedeihlich iſt. Eine große Menge Kartof⸗ feln werden hier mit Erfolg gebauet, wozu nicht 3 Zoll tief gepfluügt wird und der große Norfol⸗ ker Nuͤbenbau wird auf ſehr flacher Ackerkrume betrieben. Sich auf einer kleinen ausgewaͤhlten Flaͤche mit dieſen Gewaͤchſen zu beſchraͤnken, kann unter beſondern Ortsverhaͤltniſſen ſehr rathſam ſeyn und iſt es wahrſcheinlich auf den jetzt vom Verf. bewirthſchafteten Guͤtern. Aber der Um⸗ lauf derſelben durch das ganze Feld gewaͤhrt un⸗ ter manchen Umſtaͤnden den Vortheil, daß ſie alle Zwecke der Brache erfuͤllen und dieſe daher ganz entbehrlich machen ein Hauptgrund, warum ſie jetzt in unſerer und mancher anderen Gegend ſo haͤufig, allerdings in einem paſſenden Frucht⸗ wechſel, angebauet werden.

Ueber den juriſtiſchen Begriff der Huͤtungsgerechtigkeit und ihre Eigen⸗ ſchaften. Sehr gruͤndlich wie alles von Hrn. Stenger.

Ein bewaͤhrtes Mittel gegen die Beſchaͤdi⸗ gung der Haſen an den Obſtbaͤumen ſey das Anſtreichen des Stammes mit Kallmilch.