Wir wiſſen nicht, ob es gegen den Haſenfraß junge Baͤume voͤllig ſchuͤtze, es belommt aber den Baͤumen gewiß ſehr gut.
Hr. B. v. Rotenhan hat bei der bekann⸗ ten ſiebenſchlaͤgigen Fruchtwechſel⸗Ordnung, wo Huͤlſenfruͤchte zwiſchen zwei Winterungen kommen, die Bedenklichkeit, daß nach voͤlliger Zeitigung und vollendeter Ernte jener Fruͤchte, die Zeit zur gehoͤrigen Beſtellung der Winterung fehle und erſucht deshalb Hrn. Stenger und andere um genauere Angabe, wie es mit dieſer Folge gehal⸗ ten werde. Aus dieſem Zweifel und Anfrage muß man ſchließen, daß der B. v. R. einen ſehr kalkgruͤndigen Boden und eine ſpaͤt reifende Erbſenart habe. Auf unſerm Boden und bei un⸗ ſerer fruͤhen Erbſenart faͤllt die Ernte derſelben oft vor der Roggenernte und die Stoppel iſt oft ſchon gewendet, wenn dieſe angeht, da denn, nachdem ſie ſich ausgelegen, Zeit genug zur Be⸗ ſtellung der Winterung hleibt. Dieſe Aufforde⸗ rung hat manche ausfuͤhrliche Beantwortungen und Bemerkungen uͤber den Winterungsbau nach Huͤlſenfruͤchten veranlaßt, deren wir in der Folge zum Theil erwaͤhnen werden.
Mit den Wuͤnſchen eines Leſers dieſer Blaͤtter ſtimmen wohl die Wuͤnſche aller ver⸗ ſtaͤndigen Leſer landwirthſchaftlicher Zeitſchriften ſo uͤberein, daß wir nicht umhin koͤnnen, ſie hier


