Jahrgang 
4-6 (1812)
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wonnen haben den erſten beiden Bodenklaſſen eine gute, den zweiten beiden eine mittelmaͤßige, den dritten beiden eine ſchwache, der ſiebenten Klaſſe eine gute halbe, der achten Klaſſe eine gute Viertels, und unſerm Oderboden nicht einmal eine mittelmaͤßige, ſondern nur etwa 7 Fuder Duͤngung geben koͤnnen. Daraus folgt denn aber auch, daß wenn wir das kLand nicht entkraͤften, und keinen Miſt oder Duͤngungsmaterialien zu⸗ kaufen wollen, oder uns durch Teichſchlamm nicht nachhelfen koͤnnen, wir eine andere Fruchtfolge einfuͤhren muͤſſen, durch die wir mehr Futter und aus dieſem mehr Miſt gewinnen koͤnnen. Der Drei⸗ oder wie man hier eigentlich ſagen

muß der Sechsfelderwirth kann entgegnen:

Wenn wir mehr Futterfruͤchte anbauen, ſo

erzielen wir noch weniger Stroh, und alſo

noch weniger Miſt. Aber nicht aus dem Stroh allein, ſondern viel⸗ mehr aus dem Futter entſpringt der Miſt. Das Stroh allein wuͤrde, wenn es nicht mit animali⸗ ſchen Excrementen geſaͤttigt wuͤrde, bloß diejenige vegetabiliſche Duͤngung gewaͤhren, die wir durch das Unterpfluͤgen unreifer Gewaͤchſe erhalten, und dieſes iſt, wie wir wohl wiſſen, eine kaͤrgliche und bald conſumirte Duͤngung. Mit reinen oder

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