—
*
(361)
wogegen es ſonſt einen Theil des Tages zu⸗ bringen mußte, um nur auf den Fleck zu kommen, wo die Arbeit verrichtet werden ſoll.
4) Der Bauer haͤlt bis jetzt gewoͤhnlich bloß das Geſinde, um Hofedjenſte zu verrichten. Da nun die gemeſſenen Dienſte fuͤr einen Tag mei⸗ ſtentheils in einigen Stunden verrichtet wer⸗ den koͤnnen, der Knecht aber, nachdem er die Hofedienſie abgethan hat, gewoͤhnlich vichts arbeitet, ſo wird die Aufhebung der Hofedienſte auch dadurch ſehr viel Menſhen⸗ ſchenkraͤfte fuͤr den Ackerbau gewinnen; denn bei der neuen Einrichtung wird der kleine ſo wie der große Ackerbeſitzer nicht mehr Geſinde halten, als ſo viel er mit Nutzen beſchaͤfti⸗ gen kann.
Die Theilung der Arbeit iſt auf einen gewiſſen Grad beim Ackerbau eben ſo wie bei andern Fabri⸗ ken wohltaͤtig; durch haͤufige Ausuͤbung einer ge⸗ wiſſen Faͤhigkeit gelangt man zur Virtuoſitaͤt. Daß die Anzahl der erforderlichen Arbeiter mit deren Faͤhigkeiten in einem umgekehrten Verhaͤltniſſe ſteht, iſt erwieſen; alle dieſe Gruͤnde ſcheinen mir hin⸗ laͤnglich zu beweiſen, daß, ſo lange der Ackerbau nicht energiſcher, wie es bis jetzt der Fall war, be⸗


