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verſteht, daß nicht gelernten Jaͤg turkundigen Forſtmaͤnnern die Ho gen werde, und kein Holz auf Boden angebauet werden muͤſſe, wo es zwar anwurzeln, aber nicht zu ſeiner Vollkommenheit erwachſen kann. Doch das wird ſich bald von ſelbſt finden; erſt nur die Gemeinheit und jedes Servitut durch große Abtre⸗ tungen aus dem ungeheuren Forſtgrunde heraus⸗ geſchafft Die Aufhebung der Gemeinheiten und die Ab⸗ findung jeder ſee uden Gerechtſame auf jeder Art von Grundſtuͤcken der Aufhebung der baͤuerlichen
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gern, ſondern na⸗ olzkultur uͤbertra⸗
Verhaͤltniſſe nachzuſetzen, dieſe zu bereiten und jene vorerſt ruhen zu laſſen, finde ie h doch bedenk⸗ lich. Haben die Leute einmal ein unwiderſprech⸗ liches Eigenthum, iſt der Canon darnach bedun⸗ gen und beſtimmt worden, ſo wird jede Veraͤnde⸗ rung ſehr ſchwierig ſeyn und leicht unbillig ſchei⸗ nen. Geſchiehet alles zugleich, Aufhebung der Unterthaͤnigkeit, des laſſitiſchen Verhaͤltniſſes und der Gemeinheiten; ſo erleichtert eins das andere, und alle Hinderniſſe der Kultur ſind auf einmal gehoben. Ich glaube, man muͤſſe mit keinem dem andern voreilen, ſondern in Anſehung der allgemeinen Ausfuͤhrung eins um des andern wil⸗ en lieber etwas aufſchieben.


