Jahrgang 
7-12 (1806)
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heit das Hauptnahrungsmittel ſind, ein Mittel⸗ preis derſelben alſo vorzuͤglich wuͤnſchenswerth iſt. Gluͤckte es mir, durch vorſtehende Entwickelungen die Aufmerkſamkeit denkender Maͤnner auf dieſe Angelegenheit zu ziehen: ſo darf ich gewiß ſeyn, daß ſie das Gewicht derſelben naͤher pruͤfen wer⸗ den, wenn ich noch die Bemerkung wage, daß das Stecken des Samens ein Weg iſt, um uͤber ein erhebliches landwirthſchaftliches Theorem mehr Licht zu verbreiten. Noch konnten ſich die Land⸗ wirthe nicht einigen, wieviel Einfall auf einen magdeburgiſchen Morgen von dieſer oder jener Ackerbeſchaffenheit zu rechnen ſei. Findet das von mir empfohlne Werkzeug Anwendung, ſo läßt ſich berechnen, wievie! Quadrate dieſes Inſtruments auf einen magdeburgiſchen Morgen gehn; hier⸗ nach ergiebt ſich die Anzahl der Erbſen, Rocken⸗ koͤrner u. ſ. w., deren eine Quantität gezaͤhlt und ge⸗ wogen wird; ſo laͤßt ſich leicht berechnen, wieviel Pfund, und nach Maaßgabe dieſer, wieviel Schef⸗ felmaas auf einen magdeburgiſchen Morgen zu rechnen ſind, um gewiß zu ſeyn, daß die Saat nicht zu dick oder zu duͤnn, ſondern in einem oͤko⸗ nomiſch nuͤtzlichen Verhaͤltniſſe geſchieht. Ich will die Geduld einer verehrungswuͤrdigen Verſamm⸗

lung nicht laͤnger auf die Probe ſtellen, kann jedoch den