Jahrgang 
7-12 (1806)
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4 787) ren in allgemeinere Anwendung, wie es wohl zu wuͤnſchen iſt, un fuͤr den Ackerhau diejenigen Haͤnde zu gewinnen, und dadurch ſeinen Flornzu befoͤrdern, welche ſich jetzt der Spinnerei und an⸗ dern Huͤlfsarbeiten widmen; ſo kann der Mangel an Arbeitern mir nicht entgegnet werden, beſon⸗ ders da ich durch die Berechnungen, welche man daxuͤber in England hat, uͤberzeugt bin, daß mit dieſem Inſtrument ein ruͤſtiger Mann taͤglich einen guch zwei magdeburgiſche Morgen zur Saatza beſtellen vermag. Die Preiſe aller Getreideſorten ſind ſo hoch, daß die Loſung fuͤr den erſparten Samen gewiß die Koſten des Arbeitslohns deckt, von der Seite alſo nicht fuͤglich ein Einwurf herge⸗ nommen werden kann. Die Engläͤnder dibbein oder ſtecken vorzugsweiſe die Erbſen, und fuͤr dieſe Frucht empfiehlt es ſich gewiß ungemein, weil es gegen das zu dicke Saͤen und gegen den Nach⸗ theil ſchuͤtzt, daß die Erbſen zu ſeicht liegen, und hei einem Regen herauf kommen, was bekanntlich den Landmann in die Nothwendigkeit ſetzt, Arbeis ter aufs Feld zu ſchicken, und die obenliegendem Erbſen unterſtecken zu laſſen. Kommt dies Ven⸗ fabren auch nur bei den Erbſen in Anwendung, ſo wird jeder Freund des Guten ſich um ſo mehr dar⸗ uͤher freuen, je gewiſſer die Erbſen fuͤr die Mehr⸗