Jahrgang 
7-12 (1806)
Einzelbild herunterladen

(224)

Schritt gehen, wie ich ſogleich zeigen werde. Zy⸗ vor aber will ich nur noch folgendes bemerken. Jeder Acker ſoll Gartenrecht bekommen, ſoll von Huͤtung und Trifft gaͤnzlich befreiet ſeyn, da⸗ mit ein jeder Beſitzer ſeinen Acker beſtellen und he⸗ nutzen kann, wie es ihm gefaͤllig iſt. Da iſt nnn kein heſonderes Feld mehr fuͤr Winterkorn, keiges fur Gerſte, keines fuͤr Brache, ſondern jeder ſaͤßt und beſtellet, wie er es aaf ſeinem Acker fuͤx gi befindet. Der Eine ſaͤet Korn, der Andere Gerfz der Dritte Klee, der Vierte Runkeln, Kartoffeln⸗ Mohrruͤben, der Fuͤnfte Wicken, Erbſen, Boh⸗ nen, der Sechste Luzerne und Eſparcette mit einem Worte, jeder Acker iſt dann zu betrgchten wie ein Boet in einem großen Garten, pg glles in friedlicher Vertraͤglichkeit neben einander wgchſt und gedeihet. biln5r Das einzige, was bei dieſer Verfaſſung exfox⸗ dert wird, iſt, daß die noͤthigen Feldwege da ſind vermittelſt welcher man auf jeden Acker mit, MWa⸗ gen und Pflug kommen kann, ohne dem henaß harten Acker Schaden zuzufuͤgen. Und ſollten etwa einige ſolche Feldwege fehlen: ſo muͤſſen ſe noch eingeſchaltet werden, oder die Beſitzer maͤſſen eine Uebereinkunft mit einander treffen. Jeder, ver⸗ liert zwar etwas dabei, aber jeden gewinnt auch