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In der Churmark ſind einzelne Zerſtuͤckelun⸗ gen in viel kleinere Portionen gemacht worden, und zuweilen mit vielem Gluͤcke.
Allein wo dies der Fall war, ruͤhrt es zum Theil von der Eintraͤglichkeit und Gleichheit des Vodens, hauptſaͤchlich aber wohl daher,
weil bei dieſen Theilungen zugleich andere belaͤſtigende Verhaͤltniſſe aufgehoben ſind, welche bis dahin die Abnutzung der Grund⸗ ſtuͤcke beſchraͤnkten.
Dieſe Faͤlle beweiſen daher in E. mehr, daß es ſehr viel wichtiger ſey, alles das aus dem Wege zu raͤumen, was den Landwirth hindert, mit jedem Theile ſeines Grundſtuͤcks vorzuneh⸗ men, was ihn gut duͤnkt, als daß es nur darauf ankomme, recht viele kleine Parcelen zu machen.
Man findet faſt nirgends, von allen Aufhuͤtun⸗ gen freie, voͤllig ſeparirte, nicht in gewiſſer con⸗ ventioneller Benutzungsart liegende Grundſtuͤcke, als da, wo abgebaut iſt.
Nun ſchließt man irrig: der Abbau habe die Reſultate bewirkt, ſtatt daß die bei Gelegen⸗ heit des Abbaues zu Stande gekommene Be⸗ freiung des Grundſtuͤcks von allen Einſchraͤnkun⸗ gen und Servituten, jene Reſultate eigentlich herbeigefuͤhrt hat.


