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wirthſchaft beſchaͤftigen. Auch in dieſer Hinſicht ſind wieder kleine und maͤßige Beſitzungen in der Regel beſſer bewirthſchaftet, als groͤßere.
Aus vorſtehenden Gruͤnden ließen ſich die Schluͤſſe ziehen, daß im Ganzen die großen Wirth⸗ ſchaften fuͤr die Produktion im allgemeinen nicht die zu empfehlenden waͤren. Indeſſen muß die Sache von mehreren Seiten betrachtet werden.
Es iſt ſchwer, das Verhaͤltniß nach Flaͤchen⸗ inhalt anzugeben, was eine große und was eine kleine Wirthſchaft ausmacht. Meines Erachtens muß man ſie in ſolche eintheilen:
a) wo die Landwirthe ſelbſt mitarbeiten. Von deren Theilung oder Zerſtuͤckelung im allge⸗ meinen hier gar nicht die Rede ſeyn kann;
p) in ſolche, wo das eigene Mitarbeiten nicht nothwendig und nicht gewoͤhnlich iſt.
Will man eine beſtimmte Groͤße angegeben wiſſen, ſo rechne ich ungefaͤhr zu den kleinen Wiethſchaften die, welche etwa 300 bis 600 Mor⸗ gen unter dem Pfluge haben; und zu den mitt⸗ lern die von 600 bis 1000, zu den großen alle die, welche uͤber 1000 Morgen beſtellen.
Dies iſt ungefaͤhr auch das, was man in Eng⸗ land unter großen, mittlern und kleinen Farms verſteht.


