Jahrgang 
11 (1807)
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tabiliſch⸗animaliſchem Moder, oder Humus; aber dieſer iſt von metalliſchen Halbſaͤuren durchdrun⸗ gen, und daher in einem Zuſtande, in dem er auf diejenigen Gewachſe, die wir darinnen anbauen wollen, keine dem Zwecke angemeſſene Wirkung hervorbringen kann. Dahin zu arbeiten, um ihn von dieſer Säure zu befreien; dieß duͤrfte nun vor allem das erſte ſeyn, und dazu giebt es unter andern vorzüͤglich zwei Mittel, die mir in dieſer Gegend die anwendbarſten zu ſeyn ſcheinen. Das erſte iſt das Brennen, und das andere, der Gebrauch des Mergels, oder die Vermiſchung und Durch⸗ arbeitung der Oberflaͤche mit kalkhaltigem Lehm, oder wenn dieſer etwa gerade nicht da iſt, mit kalk⸗ haltigem Sande.

Das Brennen wuͤrde ich da anwenden, wo es durchaus an kalkartiger Erde fehlt. Manche ſind aber dagegen, und meinen, daß der Boden auf einmal zu ſehr entkraͤftet werde, weil es keine Kraͤfte giebt, ſondern die vorhandenen nur in Thaͤtigkeit ſetzt. Ich glaube aber, daß es, mit gehoͤriger Ueberlegung angewandt, treffliche Wirkungen her⸗ vorbringen kann. Von verſchiedenen Beobachtun⸗ gen, die ich daruͤber anzuſtellen Gelegenheit gehabt habe, will ich hier nur folgende mittheilen: Als vor ungefaͤhr 30 Jahren die Einwohner in dem