Jahrgang 
11 (1807)
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(509)

Waſſer ſtand. Da die Anhoͤhen wahrſcheinlich Mergel enthalten, ſo wuͤrden verſtaͤndige Men⸗ ſchen und fleißige Haͤnde hier in einigen Jahren ohne Zweifel viele heilſame Veraͤnderungen her⸗ vorbringen koͤnnen.

Nach einer Stunde waren wir an der ſchraͤgen Abdachung des hoͤckerigen Ruͤckens, die hier eine gegen Weſten abhaͤngende Ebene vorſtellt, und an der Oberflaͤche aus lauter Sand, mit etwas Dammerde vermiſcht, beſteht

Vielleicht war einmal eine Zeit, wo ſich das Waſſer von Weſten her uͤber den Hauptruͤcken hinuͤberwaͤlzte. Bei der Gelegenheit blieb wahr⸗ ſcheinlich der Sand, der ſich fruͤher wie die feine⸗ ren Theile des Chaos niederſenkte, groͤßtentheils hier liegen, da jene mehr nach der oͤſtlichen Seite hingeſchwemmt wurden. Daher der merkliche Unterſchied in der Beſchaffenheit des Bodens an der oͤſtlichen und an der weſtlichen Seite. Merk⸗ male von allgemeinen Ueberſtroͤmungen trifft man allenthalben an. Der Agronom ſollte, wenn von der Beurtheilung der innern Beſchaſſenheit des Bodens die Rede iſt, immer Ruͤckſicht darauf neh⸗ men; aber er muß ſich freilich darauf allein nicht verlaſſen. Ausfuͤhrlich meine Meinung hieruͤbe Ll 2