junge Leute, die ihren Gebrauch ſehr aͤſthetiſch fin⸗ den, tragen alles moͤgliche bei, dies zu befoͤrdern. Freilich iſt es frappant, wenn man nur mit ein paar Worten ein Knippchen zu ſchlagen braucht, und nun, zum Erſtaunen des Leſers, etwas ganz anderes hervorgeht, als dieſer je hatte erwarten koͤnnen. Wer den Kunſtgriff verſteht, verraͤth den Meiſter nicht, wenn er ihn gleich durch ein noch frappanteres Kunſtſtuͤck zu verdunkeln ſuchte. Wer ihn aber nicht verſteht, trauet ſeinen Sinnen bald nicht mehr; und hat man es mit den Menſchen nur erſt dahin gebracht, ſo lehrt man ihnen auch bald, ſich ſagen zu muͤſſen, was man haben will. — Wahrlich ein ſehr aͤſthetiſches Spiel! Aber , die ſo unmittelbaren Bezu⸗ auf den Magen des Volks hat, ohne deſſen Be⸗ friedigung an die ganze Aeſthetik nicht weiter zu denken waͤre, taugt es durchaus nicht. Es haben
auch einige, vermuthlich weil ſie einſahen, daß das Spiel hier nicht am rechten Orte ſey, gar kon⸗ ſequent erklaͤrt, die Landwiethſchaft koͤnne weder als Wiſſenſchaft noch als Kunſt, ſondern nur als Handwerk behandelt und angeſehen werden. Al⸗ lein manche andere moͤc zchten doch gar zu gern ihr
bei einer Wiſſenſchaft
magiſches Licht auch uͤber unſere Angelegenheiten verbreiten und uns tereden, daß wir ohne ſelbiges


