Jahrgang 
9 (1807)
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derholung beſtehen kann. Indeſſen iſt es oft nicht moͤglich, jedes Wort, was man gebraucht, zu erklaͤren, indem man ſonſt von Erklaͤrungen zu Erklärungen uͤbergehen und in ein unausſtehliches Gewaͤſche verfallen wuͤrde. Oft ſetzt man auch voraus, daß der Sinn des gebrauchten Ausdrucks beſirunt genug bekannt ſey, wie das hier bei mir mit dem wahrhaftoͤkonomiſch der Fall war. Daß wir es uͤbrigens bei unſerer gewiſſer⸗ maßen neuen W ſenſchaft darin ſehr genau neh⸗ men, und jeden, der auf ein Wort ein großes Ge⸗ wicht legt, fragen: was verſeehſf du unter dem Worten ſcheint mir in unſeren Zeiten ſehr noͤthig. Wir koͤnnen uns gegen die Worttaſchen⸗ ſpielerei, die jetzt ſelbſt bei den Erfahrungswiſſen⸗ ſchaften wieder Mode zu werden beginnt, nicht genug huͤten. Das vorige I ahrhundert, 6 dieſe Wiſſenſchaften ſo ſehr hob, hatte ſie nach dem Unſuge, der im ſechzehnten und dei in e h hunderte damit getrieben wurde, hier durchaus fuͤr Kontrebande erklaͤrt, und ſchien ſie aus den Grenzen der Erfahrungswiſſenſchaften ganz ver⸗ bannt zu haben. Aber man hat doch Mittel und Wege gefunden, ſie aus den angrenzenden wiſſen⸗ ſchaftlichen Provinzen, wo dieſe Waare im Gro⸗ ßen fabrizirt werden ſoll, haͤufig einzufuͤhren, und