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Angenommen aber, dieſe Abſicht ſoll ganz und gar gelingen unter dem Zuſammentreffen der guͤn⸗ ſtigſten Zufaͤlligkeiten. Es ſoll kein ſolches Jahr eintreten, wie die letztverlebten waren, wo die langen Staͤnde der naſſen und duͤrren Witterung in manchen oͤkonomiſchen Plan oft mehr als einen Querſtrich machten. Wie ſieht es gleichwol aus mit Einpaſſung des vierten Zwecks, der Gewin⸗ nung guter Brachweide? Darf denn eine ſolche Ackerflaͤche bis ſo weit in Krauttrieb ſtehen gelaſ⸗ ſen werden, daß ſie Weide hergiebt? Darf ſie, nach obigen Vorausſetzungen, im Punkte der Be⸗ arbeitungszeit mit Vieh betrieben, und als ein unten feuchtes Land zuſammengetreten werden?— Aber nach Aeußerung mancher Brachlobredner ſollen ja die zuerſt angefuͤhrten vier Zwecke jederzeit alle, obwol der eine im hoͤhern Grade als der an⸗ dre, erreicht werden koͤnnen.
Laſſen wir dieſe Aeußerung jetzt auf ſich ſelbſt beruhen, und bleiben bei einer andern hiemit ver⸗ wandten Idee erſt etwas ſtehen.
Das Land muß von Zeit zu Zeit gereinigt wer⸗ den von Unkraͤutern; das wird als Regel angege⸗ ben, und gern als gruͤndliche Regel auch ange⸗ nommen. Iſt dies auf keine andre Weiſe zu be⸗


