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wirken, als daß man es periodenweiſe einen gan⸗ zen Sommer hindurch, ohne etwas darauf ernten zu wollen, nur immerfort pfluͤge und egge: ſo muß der Landwirth ſich zu die ſer Aufopferung eines Theils ſeiner Ernten entſchließen, um nicht die Aecker nach und nach durch das Ueberhandneh⸗ men der Unkraͤuter in Verwilderung gerathen zu laffen. Iſt aber ein, oder ſind gar mehrere Mit⸗ tel in ſeiner Gewalt, durch deren Anwendung er jenen Zweck: Reinigung der Aecker von Unkräaͤutern, auf eine Weiſe erreichen kann, die ihm, ſtatt jener Aufopferung eines Erntetheils, mehr einbringt, geſetzt auch, ſie koſte ihm groͤßere Anſtrengung der Kaſſe und hoͤhern koͤrperlichen Kraftaufwand: ſo koͤmmt, meines Erachtens, die Frage gar nicht mehr in Betracht, ob er Brache zu Huͤlfe nehmen duͤrfe?
Und dergleichen Mittel, Aecker von Unkraͤu⸗ tern, waͤhrend nutzbare Gewaͤchſe darauf erzogen werden, reinzumachen, ſind ja vorhanden. Be⸗ duͤrfniß hat ſie durchs Nachdenfen in unſre Be⸗ kanntſchaft gebracht. Die Kunſt hat ſie gemein⸗ nuͤtzig gemacht. Handwerksmaͤßige Haushalts⸗ fuͤhrung hat ſie laͤngſt probehaltig anerkannt und nachdruͤcklich genug empfohlen, wenn gleich nicht immer ſchriftlich, und nach den ausgedehnten Fol⸗


