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moͤgende Gutsbeſitzer Hengſte dieſer Art in ihre Geſtuͤte ein. Der edle Zweig, auf ei⸗ nem kernhaften, nicht zu heterogenen Stamm gepfropft, brachte einen vorzuͤglichen Schlag hervor, und es werden in etlichen Geſtuͤten, vorzuͤglich dem graͤflich Pleſſiſchen, Pferde gezogen, die dem engliſchen Race⸗Pferden von Kennern voollig gleichgeſchaͤtzt werden. Jedoch ſind nicht alle Verſuche dieſer Art ge⸗ gluͤckt, und bey manchen hat der Erfolg die darauf verwandten Koſten nicht nachhaltend bezahlt. Daher wird im allgemeinen nicht mehr ſo viel, wie vor zehn Jahren darauf verwandt, und der Wettſtreit, es einander hierin zuvorzuthun, hat mehr nachgelaſſen. Im Ganzen iſt aber doch der Ruf der Meck⸗ lenburgſchen Pferde allgemein etablirt, und außer England findet man wahrhaft ſchoͤne und dauerhafte Pferde nirgends ſo allgemein, wie in Mecklenburg. Um einen Zuſammen⸗ fluß derſelben zu ſehen, muß man in der Ba⸗ dezeit nach Doberan gehen, wo ſich der Meck⸗ lenburgſche Adel mit ſeinen ſchoͤnſten Zuͤgen und Reitpferden verſammelt.
Ein anderes aber ſind Wettrenner, ein anderes Ackerpferde,— und ich beſorge, daß der zweckmaͤßige, originelle Schlag der letzte⸗


