Jahrgang 
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770 ren durch Vermiſchung jenes edlen Bluts doch in Nuͤckſicht ſeiner eigentlichen Beſtimmung nicht gewonnen habe. Die Meiſten, die es zwar auf Anzucht wahrer Race⸗Pferde nicht anlegen, aber doch Pferde zum Verkauf auf⸗ ziehen, ſuchen Zuchtſtuten und Beſchaͤler von halb edlem Schlage zu bekommen, um we⸗ nigſtens gute Jagd⸗, Schwadron⸗ oder Kutſch⸗ pferde zu erziehen. Dieſe werden denn auch zum Theil mit gutem Vortheil verkauft, und die uͤbrigen werden ins Ackergeſpann genom⸗ men. Aber was die Pferdezucht hierbey ge⸗ winnt, verliert der Ackerbau: denn dieſer wuͤr⸗ de mit ſeiner eigenthuͤmlichen Race beſſer, als mit dem Ausſchuß einer edleren, betrieben werden. Der alte, originelle Mecklenburger Schlag, von gedrungenen, ſchweinsloͤpfigen, feſten, unermuͤdlichen, bis ins ſpaͤteſte Alter brauchbaren Pferden, der ſo ganz zum Acker⸗ bau geeignet war, findet ſich nur noch in ei⸗ nigen Gegenden unter den Bauern und auf wenigen Guͤtern. An den meiſten Orten ſind ſie ſo verfeinert, daß ſie vom Pfluge vor die Kutſche geſpannt oder unter den Sattel ge⸗ nommen werden koͤnnen. Aber in ihren we⸗ ſentlichen Eigenſchaften, als Ackerpferde wohin ich, außer der erforderlichen Kraft und