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Die Verſuche beſtaͤtigen, daß die damit geduͤng⸗ ten einſchuͤrigen Wieſen zwei Mahten gaben, das darauf befindliche Moos gaͤnzlich zerſtoͤrt wurde, und ſich darnach ein uͤppiger weißer Klee haͤufig erzeugte.
Wieſen, welche im Fruͤhjahr unter Waſſer ſiehen, werden, nachdem ſich dieſes verzogen, da⸗ mit beſtreut.
Alle Futterkraͤuter, Klee, Luzerne ꝛc. haben vollkommnere Mahten gegeben, und iſt bei deren Anlegung die Untereggung der Poudrette mit dem Saamen am zweckmaͤßigſten; bei ſchon angelegten Feldern iſt das Beſtreuen derſelben von groͤßter Wirkung.
Das Getreide wurde ſtaͤrker, aͤhrenreicher und reifte fruͤher. Die Kartoffeln gaben mehr Fruͤchte, welche glatter, mehlreicher und von beſſerm Ge⸗ ſchmack waren. Ganz vorzuͤglich gerathen dieſe, wenn Poudrette und Erde zu gleichen Theilen ge⸗ miſcht, eine kleine Handvoll auf die Saatkartof⸗ feln geworfen wird, wenn ſolche entweder hinter dem Pfluge oder mit dem gewoͤhnlichen Stecher gelegt werden. Die Poudrette wurde auch mit dem vorzüglichſten Erfolge auf Gartengewaͤchſe


