Jahrgang 
1 (1826)
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Leiche, da ſie im pulveriſirten Zuſtande eben ſo geſchwind, wie die Saat, uͤber den Acker, welcher damit bedüngt werden ſoll, ausgeſtreut wird. Dies geſchieht entweder bei dem Unterpfluͤ⸗ gen oder Untereggen der Saat, oder durch Ueber⸗ ſtreuen des Feldes, nachdem die Saat aufge⸗ gangen.

Sparſam, indem man eine viel geringere Quantitaͤt als von jedem andern Duͤnger bedarf, denn, waͤhrend ein Magdeburger Morgen von 180 QRuthen nach Beſchaffenheit des Bodens 6 bis 10 bis 15 Fuhren des gewoͤhnlichen Duͤngers bedarf, iſt ein Pferd zureichend, fuͤr mehrere Mor⸗ gen die erforderliche Quantitaͤt Poudrette hinzu⸗ ſchaffen, da auf warmen und leichten Boden 4 bis 6 Scheffel, auf kalten und ſchweren Boden 6 bis 10 Scheffel fuͤr einen Morgen erforderlich ſind; eine naͤhere Beſtimmung innerhalb dieſer Graͤnzen haͤngt von der Beſchaffenheit des Bo⸗ dens ab.

Vortheilhaft, indem vermoͤge der Beſtand⸗ theile der Pondrette der Boden auf mehrere Jahre fruchtbar gemacht wird, da ſolche aus animaliſchen Stoffen, Salzen und Alkalien zuſammengeſetzt, den Pflanzen eine reichhaltige Nahrung geben.