Jahrgang 
1 (1826)
Einzelbild herunterladen

309

angewandt; das Gemuͤſe wurde ſchoͤner, ſaftiger und von einem vorzuͤglichen Wuchſe, wozu das Begießen mit einer Aufloͤſung von 4 Pfund Pou⸗ drette in 14 Quart Waſſer zu empfehlen, welches nur einmal geſchehen darf, in der Folge bloß mit Waſſer geſchieht.

Die Anwendung dieſes Duͤngers beim Verſetzen junger Baͤume geſchieht, wie beim Gemuͤſebau, durch Begießen, und iſt auch bei angewachſenen von ſehr guter Wirkung; auch kann das Verfahren, wie beim

Weinſtock, welcher dadurch vierzehn Tage bis drei Wochen fruͤher als gewoͤhnlich reife Trau⸗ ben erhielt, durch Begießen, wie beim Gemuͤſe geſagt, geſchehen, oder man nimmt die Erde in der Naͤhe der Wurzel auf, und vermiſcht ſie mit einer gleichen Quantitaͤt Poudrette, fuͤllt die Hoͤh⸗ lung damit aus und begießt ſie mit Waſſer.

Die Wirkung der Poudrette auf Lein- und Hanfſaat war ſehr befriedigend. Auf einem mehr⸗ mal damit beduͤngten Felde waren die Stengel der letztern von ſo außerordentlicher Groͤße und Staͤrke, daß das Feld das Anſehn einer dreijaͤhri⸗ gen Baumſchule hatte.