Jahrgang 
4 (1804)
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muͤſſen, wenn von alle den Kenntniſſen und Er⸗ fahrungen, die in den neuern Zeiten geſammelt und in Umlauf gebracht worden ſind, gehoͤriger Gebrauch gemacht worden waͤre. Bis jetzt ſind aber die gelaͤuterten Kenntniſſe von vollkomme⸗ nerer Landwirthſchaft das Eigenthum einiger we⸗ nigen Eingeweihten, welche die Hinderniſſe be⸗ kaͤmpften und aus dem Wege raͤumten, die ihnen entgegen ſtanden, und bluͤhende Wirthſchaften der Vorzug der großen Landwirthe, welche durch ihre Lage in den Stand geſetzt worden ſind, voll⸗ kommnere Landwirthſchaft treiben zu koͤnnen. Der große Haufe von ſolchen Landwirthen, die viele, eine Landwirthſchaft hebende, Zufluͤſſe von außen entbehren muͤſſen, die nicht große Schaͤ⸗ fereien, Hut⸗ und Trift⸗Gerechtigkeiten, Brannt⸗ weinbrennereien und dergleichen haben, klagt immer noch uͤber Mangel an Duͤnger, als der Seele einer vollkommnern Wirthſchaft.

Ich leugne gar nicht, daß wir allerdings auf dem Wege zu unſerm Ziele, einer vollkom⸗ menern und eintraͤglichern Landwirthſchaft, durch ſehr viele Hinderniſſe aufgehalten werden. Denn wer koͤnnte es verkennen, daß ſehr viele kleinere Wirthſchaften durch die Gerechtſamen der groͤ⸗ ßern ſehr haͤufig in ihren Fortſchritten gehemmet

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