Jahrgang 
2 (1804)
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Aus dem Hannoveriſchen. Auf voͤl⸗ lig geebneten Feldfluren hat ſich der Rocken ſehr 5

gut erhalten, ob er gleich duͤnne ſteht. Aber ſo wo man noch die aufgepfluͤgten Mittelruͤcken hat, I giebt es große Bloͤßen. Wirthſchaften, die den 1 Johannis⸗ oder Stauden⸗Rocken eingefuͤhrt ha⸗ 1 ben, ſtehen ſich um vieles beſſer, da dieſer ſich V„ ſtark beſtaudet und die nachtheiligen Wuͤrkun⸗ gen des Winters im Fruͤhjahr am leichteſten re⸗ parirt. Viel Weitzen iſt in den Leine⸗ und We⸗„

ſermarſchen weggeſpuͤhlt. 2

Aus dem Osnabruͤckſchen ruͤhmt man V die Winterruͤbſaat. I!]

Aus dem Hohnſteinſchen. Die Klee⸗ arten halten ſich ſo vortreflich, daß man nichts b aͤhnliches geſehn zu haben ſich erinnert.

Aus dem Magdeburgſchen. Winter⸗ V Ruͤbſaat gut[!1J, doch an manchen Orten der Wurm darin. Voͤllig veredelte Wolle iſt nur zu 16 Rthlr. verkauft.

Aus dem Anhalt⸗Zerbſtſchen: Rok⸗ ken ſo duͤnne, daß man glauben ſollte, der Acker habe nur die Haͤlfte Einſaat erhalten. (Ich habe ein Rockenfeld nach Klee und Erbſen, welches nur die Haͤlfte der allgemein gebraͤuchli⸗ chen Einſaat erhalten hat, aber dichter ſteht wie eins, das ich in dieſem Jahre geſehen habe. Aber freilich gedrillt und gepferdehackt.) Vie⸗ ler ganz ausgewintert.

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