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Erdtoffeln, Kleeheu. Andre bauen ſolche Ruͤ⸗ ben noch fort, die wir bey uns nur veraͤchtlich Schweineruͤben nennen; ich beſtelle das ſonſt da⸗ zu verdammet geweſene ſchoͤne Land im Brachfel⸗ de mit Bohnen, Erbſen oder Erdtoffeln; dies alles wird darauf ſchoͤn und wirft zum Ankauf der Ruͤben fuͤr den Tiſch reichlich das Wenige ab, was dieſe koſten.
Mit den gelben Noͤhren hatte es die nemliche Bewandniß; unter 4 bis 6 Jahren geriethen ſie etwan einmal gut,(das hieß, nach dem Maßſtabe der Auendoͤrfer aber: nicht ganz ſchlecht) ein— zweimal ertraͤglich, aber meiſtens ſchlugen ſie um. Wozu dieſer Mißlichkeit bloß⸗ geſtellet ſich ſehen? Weg mit dem Moͤhrenbau! Erbſen und Klee ſind mir auf dem Lande ſicherer.
Kohl ſcheinet unſern Boden eher fuͤr ſich geeigenſchaftet zu finden. Er wird fernerhin (aber doch nur in unbedeutender Quantitaͤt fuͤr die Küuͤche) erbauet werden. Als Handelsge⸗ waͤchs iſt er hieſelbſt zu wohlfeil, und als Milch⸗ futter achte ich ihn mit meinen Landsleuten ſehr geringe. Die Bauernfrauen in der guͤldenen Aue pflegen zu ſprechen:„die Butter faͤngt an


