Jahrgang 
2 (1804)
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in die Hoͤrner zu kriechen, denn wir muͤſſen nun Kohlblaͤtter futtern.“ Das Ge⸗ gentheil findet Statt, wenn dort eben die weiſſen Ruͤben vollauf verfuttert werden; die geben in Menge fette Milch, dicken Rahm und viel Butter.—

Fuͤr den Flachsbau giebt es faſt in allen hieſigen Feldmarken einzelne guͤnſtige Stellen; allein die meiſten Einwohnerinnen beſtehen darauf, jaͤhrlich Flachs erzeugen zu wollen, und dazu haben an etlichen Orten die Weiber den Grund, daß ſie manches Schock verkaufen, ohne daß eben die Maͤnner den Handel zu ſchließen und das Geld in Empfang zu nehmen noͤthig haͤtten. Geriethe der Flachs allenthalben und in jedem Jahre nur mittelmaͤßig; ſo wuͤrde ſein Anbau nicht in dieſe Rubrik geſetzt worden ſein. Aber leider geraͤth er, nach einem ehemals, da ich ihn ſelbſt alljaͤhrlich ausſaͤete, mit vieler Ueberle⸗ gung gemachten Durchſchnitte, wohl kaum bin— nen drey oder vier Jahren einmal; und dann kann er die umgeſchlagenen Ausgaben, an Lande (das ſtatt ſeiner die beſten Huͤlſenfruͤchte, Kar— toffeln und ergiebigen Klee wuͤrde geliefert ha⸗ ben), an Duͤnger, den er verbrauchte; an Saa⸗