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werfer, Petersdoͤrfer, Ruͤdigsdoͤrfer, Oſterroͤ⸗ der, Wiegersdoͤrfer, der Harzunger, bauet nie ſolchen Kohl, ſolche Ruͤben, ſolchen Ruͤbſen, als der Urbacher, Leimbacher; auch der Stei⸗ gerthaͤler und Erimderoͤder, auf manchen Stellen ſeiner Flur, jene Gewaͤchſe erzielet; er gewinnet auch nie die Menge derſelben von noch ein- und zweimal ſo vielem Lande, als jener da⸗ zu nimmt. Es mangelt immer an beiden, an der Qualitaͤt und Quantitaͤt. Jene Auenbewoh⸗ ner lachen uͤber die Gemuͤſe, die man hier gute, ſchoͤne, wohlgerathene nennet. Aber bey uns kann man eben ſo ſchoͤne, ja oft beſſere Bohnen und Erbſen; eben ſo herrlichen Klee in dem Bragchfelde; eben ſo gute, oft noch eintraͤgli⸗ chere Erdtoffelnerndten und Runkelruͤben gewin⸗ nen, als jene Auenbewohner. Und warum thut es der harzwaͤrts liegende Hohnſteiner noch immer, daß er an jene Geſaͤme⸗ und Gewaͤchſe⸗ Anlagen ſo viel Duͤnger und Muͤhe, nebſt den beſten Grundſtuͤcken ſeines Hofes jaͤhrlich wendet? Dabey mit einem elenden Ertrage zufrieden iſt, und ſich in der Wiederholung dieſes Fehl⸗ griffs nicht irre machen laͤßt, Gewaͤchſe erzielen zu wollen, die ihn ſo oft ſchon halb und ganz betrogen baben? Da in den meiſten Jahren ſei⸗
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