223
wirthſchaft anſehe, iſt: daß man durchaus noch immer gewiſſeFeldfruͤchte mit vielem Aufwande von Duͤnger und Ackerflaͤchen anbauet, die im Ganzen ſchlecht gerathen, und oft Ruͤck⸗ ſchlaͤge in einzelnen Wirthſchaften veranlaſſen, welche von Bedeutung ſind. Man gehet hiebey von einem Grundſatze aus, der ſehr viel Scheinbar⸗Richtiges lat, den auch ich mehrere Jahre befolgte. Es iſt der: der Landwirth muß kein Geld fuͤr etwas ausgeben, was auf ſeinem Acker erzielet werden kann; wenn es an ſeinem Wohnorte auch ſo ein⸗ traͤglich nicht wird, als anderwaͤrts; in ſolcher Vollkommenheit nicht erwaͤchſt, als es die Nach⸗ barn zu erhalten pflegen.
In jener Hinſicht ſchaden ſich die Landleute der obern, oder harzwaͤrts liegenden, Orte, in⸗ dem ſie immer zu vieles Land mit Kohl, weiſ⸗ ſen Ruͤben, Moͤhren oder Carotten mit Flachs und Ruͤbeſamen beſtellen, und mei⸗ ſtens Mißerndten daran thun. Es ſoll dies Alles durchaus hier wachſen, und waͤchſt auch; aber wie?— Die meiſten Jahre erbaͤrmlich genug. Der Neuſtaͤdter, Appenroͤder, Sachs⸗


