Jahrgang 
1 (1829)
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VII

kannten in Riga eine Stelle in einer Tuch⸗ und Seidenhandlung zu verſchaffen. Das Ausland zog mich an, nicht meine Beſtim⸗ mung, daher ich denn in dieſer, zumal die große Winterkaͤlte mir eine Gehoͤrs⸗Krankheit zuzog, nicht gedeihen konnte, und ich ver⸗ danke es einem ſehr rechtſchaffenen Manne, einem damals dort lebenden Prediger Stoͤſ⸗ ſiger, daß ich nach manchen Muͤhſeligkei⸗ ten in den Stand geſetzt wurde, in mein Vaterland zuruͤckzukehren. Hier ging es nun auf die Landwirthſchaft ernſtlich los. Es war wahrlich eine Leitung der Vorſehung, daß ich Principale traf, die ſich mit der Feder nicht zu behelfen wußten. Zufaͤllig mußte ich einem ſolchen einmal die Antwort eines Briefes entwerfen, mit deſſen Styli⸗ ſirung er nicht fertig werden konnte. Mein Lehrherr erſtaunte uͤber die Vortrefflichkeit der Kompoſition und ich ward nun auch ſein Geheimſchreiber mit der Erlaubniß, in