Jahrgang 
1 (1829)
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Wenn ich ſo ſpricht er in meine Vorzeit mich verſetze, ſo muß ich mit An⸗ betung und Staunen ausrufen: die Vor⸗ ſehung hat mich wunderbar gefuͤhrt! Vom dritten Jahre an verlor ich die Mutterpflege, das groͤßte Ungluͤck, welches Kindern wie⸗ derfahren kann. Bis zum 10ten Jahre ward die Zeit mit Katechismus⸗ und Vo⸗ cabeln⸗Lernen verdorben, und was ich ſonſt Nuͤtzliches aus jener Zeit aufbewahrt habe, lernte ich vom Zuhoͤren, wenn meine viel aͤltern Bruͤder unterrichtet wurden. Als ich 11 Jahre alt war, kam ich auf das neu⸗ errichtete Paͤdagogium in Buͤtzow unter waiſenhaͤusleriſch⸗knechtiſche Leitung, ward aber im 12ten Jahre nach Guͤſtrow in die Domſchule gebracht, wo ich nach zwei Jahren in Secunda erhoͤhet wurde. Die Vortrefflichkeit meiner damaligen Lehrer und ihre Berufstreue habe ich erſt in ſpaͤteren Jahren ehren gelernt, aber ein väterlich ge⸗