Jahrgang 
1 (1829)
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IV

wie er, hatte der Vater ſchon ſtudiren laſſen, und zwei Schweſtern zogen als Gattinnen ein gluͤckliches Loos*). Seinem juͤngſten Kinde konnte aber der ganz unbemittelte Landmann nichts mehr zuwenden; auch die erſte Jugendbildung ſogar ward karg ausge⸗ ſtattet, und dem fruͤhe mutterloſen, auch von Geſchwiſtern verlaſſenen Knaben lachte kein heiterer Lebensmorgen.

Doch unſer verewigte Karſten moͤge ſelbſt reden mit Worten, die er, ein 73aͤh⸗ riger Greis geworden, im Jahre 1823 uͤber ſein Jugendleben an ſeinen aͤlteſten Sohn

ſchrieb:

*) Der aͤlteſte Bruder ward zuerſt Profeſſor der Mathematik in Buͤtzow, dann in Halle. Der zweite ſtarb als Elbzoll⸗Direktor in Boitzenburg. Die eine Schweſter wurde an den Hofgerichts⸗ Aſſeſſor Schroͤder in Guͤſtrow, die andere an den von Herzog Friedrich ſehr geſchaͤtzten Hofbildhauer Rudolph Kaplunger in Lud⸗ wigsluſt verheirathet.