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Seine Verdienste um Staat; Wissenschaften und allge- meities Menscheuglü>k, sind so ausgedehnt und fest gegründet, daß sie auch noch nach seinem Tode lange fortwürken wer- den. Konnen wir gleich anjekßt keine umständliche Schilde- rung'derselven miktheilen; so wollen wir wenigstens sein An- denken vadurch ehren, daß wir die Verhältnisse namhaft ma- <ea, worin er die mannigfaltigen Früchte des Geistes und RE zur Reife brachte, deren segensreichen Genuß ihm Zeit und Wachwelt verdanket. Ex ward 1719. zu Zeile gebo- ren), studierte in Göttingen und Leiden, und hielt sich her- nach einige Jahre in Zolland und England auf. 1746. ward er bey der Geheimten Canzley zu Hannover angeseßety and erhielt die Kloster- und Lüneburgische Salin-Erxpedition. 1770. wurde diesen noh die Expedition der Universität:Göt» eingen hinzugefügt, und trug er unter sechs Curatoren durch seinen einsichtsvollen Rath, sehr vieles zu dem blühenden Wohlsande der wichtigen Anstalt bey. Er begleitete als Le- gationssecretair, die im Jahr 1756. an die vier Chur-/Nheini- schen Höfe abgeschi&te ausserordentliche Gesandschaft, und gieng in gleicher Qualität nach Cassel bey der ausserordent? lichen Mission nach bekannt gewordener Religionsverände- rung des verstorbenen Landgrafen Friedrich, der damals Erb« prinz war. Im siebenjährigen Kriege wurden ihm Commis? sionen bey der alliirten Armee anvertrauet, welche die Einhe- bungen aus den occupirten westphälischen Provinzen z-zum Gegenstande hatten. Bey der Wahl des lettversiorbenen Bi- schofs von Zildesheim war er hannoverscher Commlissariusy und 1778. ward er zum WMitgliede der Commission ernannky welche das Rechnungswesen und verschiedene andere, den Zu- stand der calenbergischen Landschaft betreffende Puncte unter suchen sollte. Die Abtey Bursfelde erhielt er durch königl. Expectanz, das Decanat bey dem Stifte zu Hameln hinge- gen durc< Wahl, und 1770. ward ihm der Character vom Hofs- rath beygelegt.
Ausser demjenigen, wozu ihm seine mannigfaltigen Dienstgeschäfte Gelegenheit gaben, machte er sich auch durch den Gebrauc der ihm hievon übrig bleibenden Musse sehr ges meinnüßig. Er bearbeitete unter anderen den Plan zu einer Bedienten- Wittwencasse, der die ersten Ideen zu der.calen- bergischen allgemeinen Wittwertcasse mit angab, wider dereu Errichtung er ein von ihm erfordertes Gutachten ausfstellte.
' Seit langen Jahren war er Mitarbecr an der leipziger Biblio-
thef der schonen Wissenschaften. Viele Recensionen engli- scher und italiänischer Werke über die Künste, sind darin von ihm, wie quch die ausführlichen Anzeigen, von denen in Eng? land herausgekommenen Kupfern, Zu dem WRE
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