—*
Meine Wiesen endlich ließ ich in dem ersten Jahre gleich tüchtig begraben, beging aber den Fehler, daß ich die Graben auf den Bach, der daran herausläuft, gradezu gehen ließ, anstatt daß ich sie mit ihm hätte parallel legen lassen müssen. Denn nun, nachdem ich entdeckt habe, daß sie mit dem Bache bestauet werden können, und zu dem Ende eine Stauschleuse darum habe aufführen lassen, läuft mir das Wasser, so wie es austritt, sogleich in die Graben, und leistet mir wenig Nutzen, wenn ich nicht in jedem Gra⸗ ben einen Damm mache, um das Wasser aufzu— halten. Im vorigen Jahre gewann ich doch bey dieser mangelhaften Einrichtung über rod Fu— der Vorheu, und in diesem Jahre waren die bestaueten Wiesen die einzigen, welche einen be deutenden Ertrag an Vorheu gaben. Das Nach⸗ math war freilich allenthalben gut; allein meine Wirthschaftsverhältnisse erlauben mir nicht, die—
nunmehr seyn muß, vermuthe) möglich wäre, die Düngung ein Jahr zu antieipiren und solche den Hülsenfrüchten zu geben. Der Graswuchs wurde dabey nichts verlieren, weil der Acker zur Aufnahme des ausgesäeten Klee- und Gras saamens geschickter und reiner seyn würde.
Th.


