12
ses selbst einzuvinden, indem meine Winter⸗ kornaussaat zu sehr dadurch verspätet wurde, sondern ich verhäure es immer in kleinen Par— cellen an den Meistbietenden. Ohnedem bin ich auch im Stande, jeder Kuh 2 Fuder Heu zum Winterfutter zu geben, und das ist bey einiger Aufsicht mehr als hinreichend*).
Der Klee, den ich auf meiner Nebenwirth—⸗ schaft erbaue, wird mit dem Arbeitsvieh ver— futtert. Da ich aber finde, daß dieses ihn bey weitem nicht bezwingen kann, so werde ich eine kleine Stallfutterung mit Kühen darauf anfan— gen, und dann sehen, ob so viel dabey heraus⸗ kommt, daß ich es der Mühe werth finde, mein ganzes Gut auf Sommerstallfutterung zu culti⸗ viren. Landwirthe, welche gewohnt sind, die Menge des Düngers nach der Kopfzahl des Vie⸗ hes, wodurch er gemacht werden soll, zu berechnen,
9 Da indessen ein so guter Wirth wohl nie zu viel Heu, es sey zum eigenen Gebrauch oder zum Verkauf, wird gewinnen können; so bin ich überzeugt, daß Er die glückliche Lage seiner Wie⸗ sen, durch eine Abänderung der Bewässerungs⸗ graben, in der Folge noch weit höher benutzen
werde. Th.


