Jahrgang 
3 (1803)
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auf dem Hoffelde fünf Saaten nach einer Dün gung, und darunter drey Hafersaaten, und auf dem Bauerfelde vier Saaten zugestanden. Er braachte, säete Weizen und Rocken und dreimal Hafer auf dem Hoffelde, und hatte dann fünf Weidejahre; auf dem Bauerfelde aber Braache, Rocken, dreimal Hafer und vier Weidesahre.

Er arbeitete sehr gut. Die dritte Hafersaat verschaffte ihm mehr Stroh, also auch mehr Dünger. Er bauete folglich sehr gutes Korn. Man kann aber leicht denken, in welchen elen den Zustand die Weide kommen mußte. Es giengen mehrere Jahre darauf hin, ehe sich die Weide benarbte, und in der Zeit war ein großer Theil derselben schon mit Moos überzogen. An das Einsäen nützlicher Gräser und Kräuter wurde nicht gedacht. In dem so sehr ausgesogenen Boden hätte es auch wohl wenig Nutzen bringen können. Die Wiesen waren gänzlich versäumt, und glichen mehr einem Bruche als ordentlichen Wiesen.

Doch hatte sich der Düngerzustand so ver bessert, daß der Pächter nicht wagen durfte, den sämmtlichen Dünger auf die Braache zu bringen, und, sey es aus Mangel an Kenntnissen