Periodikum 
Amts-Bericht des Vorstandes über die ... abgehaltene Versammlung der Deutschen Land- und Forstwirthe
Einzelbild herunterladen

13

62. Welche Vortheile gewährt die Kultur der Obstpflanzen in Töpfen für die Wissenschaft? welche Aufnahme hat dieselbe in Deutschland gefunden? und auf welche Schwierigkeiten stößt man dabei?

63. Welches ist die einfachste und naturgemäßeste Art der Klassifikation der Obstsorten, und welches sind die charakteristischen Hauptmerkmale derselben?

64. Ist in obstbauenden Gegenden die Anwendung der Mittel zur Ver minderung der Raupen der Willkühr zu überlassen, oder scheint es rathsam, deren Anwendung in geeigneter Weise sicher zu stellen? welche dieser Mittel verdienen die meiste Beachtung?

65. Durch welche Mittel können sich einzelne Gegenden den Bedarf an Pfählen für Obst-, Hopfen- und Weingärten am schnellsten sichern?

66. Welche Mittel sind in Vorschlag und Anwendung gekommen, um die Liebe zur Obstkultur unter den Landleuten mit Erfolg zu fördern?

67. Welche allgemeine Grundsätze können für die Anlage einer Reben pflanzung und für die Aus wahl der Rebensorten aufgestellt werden?

68. Welche Erfahrungen haben wir über die größere oder geringere Empfindlichkeit der verschiedenen Rebsorten gegen Spätfröste?

69. Wie und unter welchen Bedingungen bewährt sich der Rebenschnitt nach Kecht's Methode in Bezug auf Fruchtbarkeit und Dauer des Weinstockes?

70. Wo ist das Räuchern der Obst- und Weingärten gebräuchlich? und in welchem Grade bewährt es sich als Schutzmittel gegen Reif und Frost?

71. Da eine sachkundige Klassifikation, Nomenklatur und Synonymik der Weinrebensorten höchst wünschenswerth erscheint, so fragt es sich: von welchen Theilen der Rebe sind die charakteristischen Merkmale zur Beschreibung und Klassifikation der Rebsorten zu entnehmen? welche Sprache und Benennungsweise soll gewählt und gebraucht werden, um bei Versuchen zur Bestimmung und Klassifikation der Rebsorten neuen Verwirrungen vorzubeugen?

72. Welche Vortheile gewährt die sogenannte Rothfäule(Gesund- oder Süßfäule) der Trauben, und worin bestehet sie?

73. Ist es durch Erfahrung erprobt, daß der Gerbestoff die Weingährung befördert? welche Erscheinungen deuten darauf hin, und welche Erfahrungen geben uns hierüber Aufschluß und Gewißheit?

74. Auf welche Schwierigkeiten stößt man bei der Bereitung und Aufbe wahrung rother Weine? wie und mit welchem Erfolge sind diese Schwierigkeiten zu überwinden?

75. Welches sind die Gegenden, deren Traubengattungen sich vorzugsweise zur Bereitung von Schaumwein eignen? und welches die besten Methoden der diesfälligen Bereitung?

76. Haben die durch Sömmering, Jacquin und Schams je nach ver schiedenen Rebsorten veranlaßten Gährungen der Weine in Flaschen einen blei benden praktischen Nutzen gewährt?