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47. In welchem Alter und unter welchen Lebensverhältnissen zeigt sich die Vererbung des Schafbockes und der Schafmutter(abgesehen von ihren sonstigen Eigenschaften) am kräftigsten und sichersten?
48. Welches Verfahren ist einzuleiten, um eine hochedle Merinosherde mit den gewünschten Eigenschaften begabt— auf ihrem Hochpunkte zu erhalten und nicht in rückschreitende oder vorgreifende Fehler zu verfallen?
49. Welche Paarungsart der Schafe ist für den Züchter die vortheilhaf— teste und zu welcher Zeit ist solche vorzunehmen?
50. Aus welchen Kennzeichen des Lammes läßt sich auf die künftigen Eigenschaften des Schafes schließen?
51. Welchem Ziele hat Deutschland in Bezug auf Wollerzeugung nach⸗ zustreben, um nicht durch andere europäische Staaten, Neuholland und Amerika von dem Weltmarkte verdrängt zu werden? könnte es uns selbst bei sehr reicher Schur in pekuniärer Hinsicht zusagen, nur Mittelwolle zu erzeugen?
52. Welchen Einfluß nehmen die verschiedenen Futterstoffe und Salzgaben auf den Reichthum und die Eigenschaften der Wolle? haben sich Kartoffeln und Schlempe in dieser Hinsicht nachtheilig oder eben so gut wie Heu⸗, Klee- und Körnerfütterung bewährt?
53. Soll der Schafzüchter die Wollklassifikation seiner Zuchtthiere vor der Schur im Stalle, oder nach der Schur am Sortirtische vornehmen, und nach welchen Hauptmomenten?
54. Welches sind die bewährtesten Mittel, die gewöhnlich schnell in Brand übergehende Euterentzündung säugender Mutterschafe zu beheben? was ist die veranlassende Ursache dieses Uebels?
55. Wodurch wird das Wollefressen in den Schafherden veranlaßt? welche Folgen hat dasselbe, und wie ist solches zu beseitigen?
56. Welchen Landwirthen bringt die Schweinezucht wesentliche Vortheile? und welche Racen wären mit größtem Nutzen zu züchten?
57. Welches sind die herrschendsten Krankheiten der Schweine? und welches sind die Mittel zur Vorbeugung und Heilung derselben?
III.
58. Welche Erfahrungen haben wir bezüglich der Erzeugung neuer Obst— sorten? welches Verfahren ist in dieser Hinsicht das zuträglichste? was leistet dabei die künstliche Befruchtung?
59. Welche Erfahrungen hat man über das Sommerpfropfen mit Sommer— latten, oder den in demselben Sommer erwachsenen Zweigen bei dem Steinobste?
60. Wie weit reichen dermal unsere Erfahrungen über den Einfluß der ge— wählten Unterlagen auf das Edelreis oder Auge und die daraus hervorgehenden Früchte?
61. Welche Erfahrungen liegen vor, hinsichtlich des Herz- und des Schen— kelschnittes bei Pfirsichen?


