Periodikum 
Jahrbuch der preußischen Landwirthschaft : von ..
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so. zu halten, daß ihnen ihre künftige Bestimmung dadurch in keiner Hinsicht verleidet würde,== Bef einem zwedmäßigen Unterricht, welcher durchaus mehr praktisch als theoretisch, oder beides zugleich seyn müßte,*) wären dref bis vier gut angewandte Jahre immer hinreichend, den Zwe zu erreichen, und so könnte dadurch für die Verbesserung der Land» wirthschaft seht viel gewonnen werden.

Ein Einwurf könnte hiebei vielleicht Statt fin» den: Der Bauer, jebt durc die Aushebung des Dienftzwanges nicht mehr verpflichtet, seinem bishe- rigen Grundherrn zu dienen, würde bald als unter» richteter und ausgelernter Wirthschafts» Aufseher, Verwalter, Kämmer, den Herrn verlassen, welcher

niger, Arbeits- und Zucht* Anstalten;= Luther sagte: auch den ehre ich als meinen ersten Leh- rer und Wohlthäter, der mir das Lesen und S<rei- ben beibrachte!=

%) Es list bereits im Jahrbuch=-(Siehe rstes Heft Seite 10.)=-bemerkt worden: daß in gewisser Hin- ficht die bäuerliche Bodenkultur zwar immer empi- risch bleiben muß, demungeachtet aber dem Verfah- ren gewisse Grundsätze untergelegr werden können. Zu den praktischen landwirthschaftrlichen Kenntnissen zählen wir vorzüglich mit: genaue Kenntnisse der Bes wächse, welche für jede Art des Bodens die schilich-

fien sind; ferner:= genaue Kenntniß der anzuwen- denden Ac>er- Instrumente; und endlich, wie noch weiterhin bemerkt werden wird, gure, richtige Be- handlung des Viehes, wozu Kenntniß von dem ge- funden und franken Zutiande desselben gehört.