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Die Anstalt selbst müßte unter der Aussicht eio nes anerkannt guten, erfahrnen Landwirths, der selbst Liebe für die Sache, Talent, und Thätigkeitökraft be* sivt, errichtet werden. Diejenigen Landwirthe, Gutb» besißer, Pächter u. s. w. welche davon Gebrauch machen wollten,„müßten aber auch) nur solche junge Leute aus der Mitte ihrer Bauergemeinde wäh» len und auf ihre Kosten einige Jahre in-diese Un» terrichtöanstalt schien, deren. Siane und Verstan» deskräfte gehörig geübt sind und die wenigstens gut schreiben und rechnen können.==*) Die Kosten müßten sich freilich nscht sehr hoch belaufen, denn
x) Da kommen wir wieder auf das Hauptbedürfniß: Gute, zwe>mäßige 2Landschufen und tüch- rige, brauchbare Schulmeister!= Herr v. Rochow sagt: Eine Land- und Volksschule verdient dann den Namen einer guten, zweEmäßigen: wenn jedes Kind darin die unentbehrlichen Sprach- und Sach- Kenntnisse erhalten kann,=- wenn seine Haupt- finne, als Sehen, Hören, gehörig geübt werden; hier- aus entsteht" Aufmerksamkeit, Beobachtungsgeift. CAn Rochow"htte"Pestalozzi schon einen edeln Vorgänger, obzwar Leßterer mehr die ganze Menschheit, alle Stände umfaßt, der Erste vorzüglich nur die Unterrichts- Me- thode des Landvolks im Auge, hatte.)= Ferner? Wenn das Kind darin fertig lesen, leserlich und rich- tig schreiben und,.so weit es ihm nöthig ist, rechnen ternen fann-= Endlich: Wenn es im schriftlichen Madru&e geiner eigenen Gedanken, so wie im münd lihkir derökstalt unterrichtet wird,. daß es sich künftig andern, gehörig versjändlich machen kann.== Dies


