halten; jetzt fsindet man es aber nach den hiesigen Verhältnissen vortheilhafter, die Ar⸗ beit durch Taglöhner verrichten zu lassen.
Das Ackerland ist, seiner Beschaffenheit nach, in drey verschiedene Schlag⸗ oder Frucht⸗ wechsel⸗Ordnungen getheilt.
Der erste Theil, welcher im hiesigen soge— nannten Rohelande, in Breiten von 6 bis 12 Morgen, liegt, enthält überhaupt ohngefähr 60 Morgen. Der Boden ist ein lehmigter Sand, welcher nach angestellter chemischer Zer— legung nicht mehr als 53 p. C. reine Thon⸗ (Alaun-) Erde, und übrigens Sand und feine Kiesel⸗erde, wohl 1 p. C. Eisenocher, aber kaum eine Spur von Kalk— höchstens 3 p. C.— enthält.
Diese Acker⸗Erde würde, ihren Bestand—⸗ theilen nach, zu trocken seyn, wenn sie eine durchlassende Unterlage hätte; allein in einer Tiefe von zwey Fuß hat dieser Boden erst eine sechszollige Lage von gröberm Grand mit Stei— nen vermischt, und unter dieser liegt ein bin—⸗ dender steifer Lehm. Die Feuchtigkeiten, welche sich in dieser Kieslage herabsenken, halten sich


