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lange darin, indem sie bey der größtentheils ebenen Lage nicht abfließen können. Daher kann dieser Boden eine anhaltende Trockniß lan⸗ ge aushalten. Weit mehr leidet er von der Nässe, besonders nach dem Winter, da sich der Boden voll Wasser gesogen hat, und solches nicht los werden kann. Die mit Winterfrucht bestellten Felder, oder die, welche im Früh⸗ jahr zeitig bestellt werden sollen, erfordern daher betrachtliche Begrabungen und Wasserfur⸗ chen. Erstere sind wegen der gemischten Feld⸗ flur nicht allenthalben zweckmäßig anzulegen. Doch wird durch gehörige Vorsicht im Oeffnen der Wasserfurchen, bey aufgehendem Froste, dem Schaden möglichst vorgebeugt. Ungeachtet also diese Acker⸗Erde, nach gewissen chemischen Principien, eine sehr unfruchtbare Erde wäre: so wünschte ich mir doch kaum einen bessern Boden in einem zusammenhängenden Felde, wo ich gehörige Abzüge über und unter der Erde machen, und das in diesem Felde so schrecklich überhandgenommene Unkraut, den Hederich und die Wucherblume, vertilgen konnte. Denn dieser Boden hält trockene sowohl als nasse Jah⸗ re unter gehöriger Bestellung aus, und er⸗ leidet nie bollkommenen Mißwachs.


