Jahrgang 
1 (1802)
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Ich habe meine geringen Kenntnisse von der Landwirthschaft allein in dieser kleinen Wirth schaft, aber freilich mittelst Hinweisung auf an⸗ dre Verhältnisse und angestellte Vergleichun gen, unter der gütigen Leitung meines Gönners, des Hrn. Leib⸗Arztes Thaer, in einer Zeit von zwey Jahren mir erworben, da ich vorher nichts davon wußte. Ich bin vielleicht weit entfernt, ein vollkommener Landwirth zu seyn; aber ich fühlete mich doch im Stande, Wirthschafts⸗-Opera⸗ tionen von beträchklichem Umfange zu beurthei len, und mich in jede Art von Verhältnissen zu finden, wie ich Wirthschaften von anderen Einrichtungen und vielleicht von 50mal größe⸗ rem Caliber sah.

Ich will diese Wirthschaft so, wie sie ist, mit ihren wichtigsten Einrichtungen zu beschrei ben versuchen.

Sie besteht ohngefähr aus 11 Morgen

Ackerland, und 15 Morgen natürlicher Wiesen. Darauf werden gehalten

14 Kühe, zuweilen einige mehr,

3 Arbeits⸗Pferde,

ein Knecht, eine Magd. Vormals wurden zwey, auch wol drey Knechte, und zwey Mägde ge⸗