Jahrgang 
3 (1801)
Einzelbild herunterladen

Sss

und wieder sehr gutes, allenthalben mittelmäßi⸗ ges Gras.

Vom Grummt hat man die besten Er⸗ wartungen.

Der Klee ist nirgends vorzüglich. Er steht theils zu dünne, weil er im vorigen Jahre nicht gut lief; theils blieb der erste Wuchs, der Kälte wegen, zu niedrig. Vom zweiten Wuchse erwartet man allgemein einen besseren Ertrag.

Die Weiden sind allgemein sehr gut begra set. Nicht so allgemein ist man mit ihrer Ge⸗ deihlichkeit zufrieden, indem das Vieh nicht so viel Milch gebe, als man erwarten könne. Ei⸗ nige schieben dies, wohl mit Recht, auf die Abmagerung des Viehes vom vorigen Sommer und Winter, wo es nur kärglich zu beißen hatte. Daß die Milch nicht ganz so fett wie in trock⸗ nen Jahren sey, ist natürlich.

Der Preis der Butter ist denn doch be⸗ trächtlich gefallen, da in Mecklenburg und Hol⸗ stein die Tonne Vorsommer-Butter von 224 Pfund auf 40 Thlr. Courant gesetzt worden ist; ein Preis/ womit der Käufer, nach dem jetzi⸗ gen Verhältnisse der Dinge, sehr zufrieden seyn