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diese bis jetzo noch entbehren, so ist es nothwen⸗ dig, zur Belehrung in diesem Punkte sich allein an eine sichere Erfahrung zu halten.
Die Umstände, die laut einer verlässigen Erfahrung bey dem Ausstreuen des Gypses be⸗ rücksichtigt werden müssen, damit wahrer Vor⸗ theil herauskomme, sind folgende:
Erste Regel. Bey allen den Gewächsen, die aus dem Winter kommen, so früh als möglich aufzustreuen. Der günstigste Zeit⸗ punkt ist, wo durch die ersten milden Sonnen⸗ strahlen die ganze organische Natur gleichsam wie aus einem tiefen Schlaf erwacht. Wer immer recht frühzeitig ausstreute, erndtete dagegen reich⸗ lich ein. Ein allgemein bestätigter Erfahrungs⸗ satz, der sich denn auch aus allgemeinen physio⸗ logischen Gründen leicht erklären lät. Zu die⸗ ser gedachten ersten Frübjahrszeit ist die Erde, wie der menschliche Körper, da er aus einem sanften erquickenden Morgenschlaf aufsteht, wo er voll Erregbarkeit empfänglich für alle nur möͤg⸗ liche Reize, wo die zahllosen Sauggefäße auf der Oberfläche desselben bey geöffneten Hautporen eben so leicht für Reize empfänglich und zur Selbstthätigkeit bey den treffenden Eindrücken be⸗


