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reit sind. Die Erde ist da die zahllos mit geöff⸗ neten Poren versehene Haut, und die Wurzeln der Gewächse die unendlichen Sauggefäße des menschlichen Körpers. Ist dies, so können dann die materiellen Reize aller Art leicht und ungehin⸗ dert in unendlichen Berührungepunkten eindrin⸗ gen, und die mit angehäufter Erregbarkeit ver⸗ sehenen Gefäße zur Selbstthätigkeit aufreizen, und so die angefangenen neuen Lebensbewegungen er⸗ höhen und verstärken, und so schnell durch erhöh⸗ ten Lebensprozeß gute Nahrungstheile aufnehmen, verarbeiten, an gehörige Orte hinführen, ab⸗ setzen, und so schnellen Wachsthum befördern.
Zweite Regel. Man sehe auf das Alter der aus dem Winter kommen⸗ den Gewächse, oder, welches das Nämliche ist, auf die Beschaffenheit ihrer Wurzeln. Je älter das Ge⸗ wächs, je starker seine Wurzeln, desto mehr muß Gyps aufgestreuet werden. Daher in Franken das Sprüchwort: je jähri⸗ ger der Klee, desto mehr Gyps muß aufgestreut werden. Es ist hier wie mit dem Menschen. Je älter, je stärker der Mann, desto größer muß die anzubringende Quantität


