Jahrgang 
2 (1800)
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Provinz von der andern abweichen, und am Ende nur dem verständlich sind, welcher sie bereits unter demselben Namen kennt.

Aus diesem allen ersiehet man, daß der Hohn⸗ steinische Landwirth zwar jede Frucht-art, aber nicht auf jedem Acker, erbauen kͤönne. Und eben dieser Umstand scheint mir die Hauptursache zu seyn, daß die Landwirthschaft hier weit besser betrieben wird, als in manchen andern Gegen⸗ den. Auch der allerkleinste Ackermann darf hier nicht ohne Nachdenken an die Bearbeitung und Bestellung seiner Aecker gehen, wenn er nicht eine Mißerndte befürchten will. Immer muß er mit der Erfahrung Ueberlegung verbinden; immer muß er darauf sinnen, neben seinem guten Acker auch den schlechten nicht zu vergessen, und seinen Dünger so einzutheilen, daß er auf beiden gute Erndten erwarten könne.

An Verbesserung des Bodens durch Auffüh⸗ rung solcher Erd-arten, welche dem verschiedenen Boden zuträglich wären, ist bis jetzt noch nicht viel gedacht worden. Theils fehlt es dem Land⸗ mann hierzu an einer genauen Kenntniß der Erd⸗ arten, welche nur durch chemische Untersuchungen erlangt werden kann, theils ist es auch wirklich eine sehr mühsame Operation, von deren gutem